Prozess-Optimierung: 9 Beispiele aus der Praxis

Die nachfolgenden Fallbeispiele aus der Praxis zeigen sowohl die Ansatzpunkte wie auch die Wirkung unserer Art von Prozessoptimierung. Beobachten Sie uns bei der Arbeit und lesen Sie das Urteil unserer Kunden.

1. Kein zentrales Kundeninformationssystem „CRM“

Ausgangslage:

Eine zeitgerechte kompetente Bearbeitung von Fragen im Zusammenhang mit dem Kunden war ohne vorgängige arbeitsintensive Vorbereitung (Nachforschungen, Abklärungen) nicht möglich. Kurze Reaktionszeiten gegenüber dem Kunden waren selten. Der Störfaktor „Kunde“ sorgte bei den Mitarbeiter/innen für ein mulmiges Gefühl gegenüber den Kunden wie auch gegenüber der eigenen Arbeit. Zudem verursachte der Zustand administrative Aufwendungen bzw. Leerläufe, welche keinen direkten Kundennutzen erzielten.

Unsere Analyse:

  1. Mit wenigen organisatorischen Änderungen kann eine Beschleunigung der Prozesse erreicht werden, ohne dass signifikante Investitionen erforderlich werden.

  2. Das gesamte CRM (Kundeninformationssystem) wurde nicht zentral im ERP-System geführt (jede Abteilung bearbeitete die Daten und Datenablagen individuell). Die einzelnen Informationen waren verstreut auf Word- und Exceldokumenten und zu allem Überfluss auf verschiedenen Computerlaufwerken enthalten (Besuchsberichte, Planung und Überwachung von  Verkaufs- und Kundendienst-Aktivitäten, Warenlieferungen, Umsatz bzw. DB-Rechnungen usw.).

Umsetzung:

Gemeinsam mit den Fachkräften des Unternehmens wurde ein Umsetzungsplan erarbeitet. Nach Prioritäten geordnet wurden die möglichen Massnahmen als einzelne Projekte formuliert und geplant. Die Umsetzung erfolgte in 2 Phasen.

In der ersten Phase (Jahr 1) wurden alle Projekte mit organisatorischen Möglichkeiten umgesetzt.

In der zweiten Phase ist das bestehende ERP-System (auslaufende IT-Generation) ersetzt worden. Mit diesem Projekt konnten auch die CRM Anforderungen innerhalb des neuen ERP-Systems umgesetzt werden.

Der optimierte Zustand:

Nach den umgesetzten organisatorischen Massnahmen zusammen mit dem neuen ERP / CRM-System  verfügte das Unternehmen über sauber strukturierte, eingeführte  Prozesse. Die Prozesse wurden mit den betroffenen Mitarbeiter/innen erarbeitet, geschult und eingeführt. Die Kundenfreundlichkeit und die Kompetenz der Kundenbearbeitung ist erheblich verbessert worden. Dank der gemeinsamen Datenbasis ist das Unternehmen auch nicht mehr von einzelnen Wissensträgern abhängig.

Urteil des Kunden:

Das Coaching und die Erfahrung von Hr. Neeser bewahrte uns in der Zeit des organisatorischen Wandels vor vielen Stolpersteinen. Er konnte emotionale Themen einer sachlich geführten Lösungssuche zuführen. Ausserdem hat sich sein Einsatz im Zusammenhang mit der ERP- Systemauswahl und Einführung bezahlt gemacht, weil er genau wusste, auf welche Punkte in der Zusammenarbeit mit den ERP-Anbietern zu achten ist.

2. Umsatzverluste durch fehlende Lager- bzw. Bestandesübersicht, optimieren der Prozesse

Durch Firmenzukauf und stetigem Wachstum musste ein Handelsunternehmen seine Lager auf mehrere Standorte ausweiten. So entstand die Situation, dass das Unternehmen die Übersicht über die Lagerbestände verlor. Eine Bestandesübersicht bzw. Kontrolle pro Artikel über mehrere Lager existierte nicht. Das führe dazu, dass Artikel nicht ausgeliefert wurden, obwohl sie irgendwo an Lager lagen (Umsatzverlust). Auch entstanden Fehleinkäufe bei den Lieferanten und Leerläufe bzw. unproduktive Arbeiten beim Lagerpersonal (suchen und nicht finden von Artikeln in den Lagern).

Unsere Analyse:

Physisch wurden die Lagerkapazitäten durch Anmieten von zusätzlichen Lagerstandorten erweitert. Jedoch sind die erforderlichen Bewirtschaftungsprozesse der Lager nicht sauber dem Unternehmenswachstum angepasst worden. Das eingesetzte ERP-System hatte die Fähigkeit, mehrere Lager zu verwalten. Genutzt wurden diese Funktionalitäten jedoch nicht.

Umsetzung:

Zusammen mit der Auftragsadministration und der Logistikmannschaft wurden die fehlerbehafteten Prozesse organisatorisch optimiert. Bestehende ERP Funktionalitäten werden nach kurzer Einrichtungszeit genutzt.

Urteil des Kunden:

Herr Neeser hat mit seinem Logistik- und Projektmanagement Know How das Projekt sauber in Zusammenarbeit mit unserer Mannschaft strukturiert und geplant. Mit wenigen Anpassungen am bestehenden ERP-System und Personalschulungen konnten die Mängel behoben werden. Das angefallene Beratungshonorar hat sich innerhalb 3 Monaten amortisiert!

 

3. Prozessoptimierung in der Auftragsabwicklung

Ausgangslage:

Ein weiteres Handelsunternehmen wollte infolge Wachstum nicht zusätzliches Administrationspersonal einstellen um das Auftragsvolumen zu bewältigen. Deshalb erhielt ich den Auftrag, die Auftragsadministration zu überprüfen und Prozessoptimierungen zu realisieren.

Unsere Analyse:

Die Prozessanalyse hat ergeben, dass im Ablauf zu viel Papier (7 Lieferscheine, 3 bis 4 Lagerkommissionierscheine) ausgedruckt und bearbeitet wurde. Jede Fachabteilung hat zudem die bearbeiteten Dokumente separat in Ordnern archiviert (unnötige Archivierungs- und Dokumentensuchvorgänge).

Umsetzung

Zusammen mit den Fachstellenleitern wurden ergänzend zum bestehenden ERP-System eine beleglose Kommissionierung sowie ein vereinfachtes Ausfuhrverfahren erfolgreich eingeführt. Die Lieferscheine und Rechnungen werden neu durch das ERP-System automatisch archiviert, ohne manuellen Eingriff.

Der optimierte Zustand:

Neben einer effizienteren Administration konnte auch die Qualität der Auslieferungen (weniger falsche Lieferungen) verbessert werden, was sich auf eine gesteigerte Kundenzufriedenheit auswirkt.

Urteil des Kunden:

Herr Neeser wurde als Projektleiter für diese Prozessoptimierung engagiert. Er entlastete die Geschäftsleitung wirkungsvoll und führte unser Team gezielt zu einem erfolgreichen Projektabschluss.

4. Die administrative Abwicklung von Projektfertiger, Anlagenbauer, Einzelfertiger

Ausgangslage:

In der kürzeren Vergangenheit hatte ich drei verschiedene Mandate bei einem Einzelfertiger bzw. Anlagenbauer und Projektfertiger. Alle drei hatten die gleiche Problemstellung:

Es wurde ein ERP-System beschafft und aus Sicht der Buchhaltung und Lagerbewirtschaftung eingeführt. Die Implementation der operativen Auftragsprozesse „Projektabwicklung“ ist nur teilweise erfolgt.

Unsere Analyse:

Alle drei  Unternehmen hatten die Möglichkeiten ihres ERP-Systems nicht richtig eingeschätzt.
Insbesondere sind die Prozesse Vorkalkulation, Auftragsstrukturierung und mitlaufende Auftragskalkulation. Damit die Unternehmen ihre Prozesse steuern und überwachen konnten, wurden zahlreiche Excelsheets mit zeitaufwendiger Mehrfacherfassung von gleichen Daten mit entsprechenden Fehlerquellen gepflegt.

Umsetzung

Bei zwei Unternehmen konnte mit einer ergänzenden Einführung der Anlagenbau-, Einzelfertiger- und Projektfertiger-Prozesse eine effizientere Auftragsabwicklung erreicht werden. Beim dritten Unternehmen erfolgte eine Neuevaluation und danach die Einführung des ERP-Systems

Der optimierte Zustand:

Die drei Unternehmen haben mit den ergänzenden ERP-Prozessen für Einzelfertiger, Anlagenbauer und Projektfertiger die Grundlage für eine effektivere Abwicklung des Tagesgeschäftes gelegt. Die Auftragsfortschritte können transparent in den ERP-Systemen abgefragt werden. Das Anbieten und Abwickeln von neuen Anlagen-Projekten kann mit weniger administrativem Aufwand bewältigt werden, weil auf bestehende Projektstrukuren, Vor- und Nachkalkulationen im Sinne von Copy- & Paste zugegriffen werden kann.

Urteil des Kunden:

Aussage eines Geschäftsführers:
Die Erfahrungen und das Wissen von Herr Neeser als Projektmanager im Anlagenbau und als ERP-Projektleiter konnten durch uns wirkungsvoll angezapft werden. Er verfügt als Dozent für Projektmanagement nicht nur über theoretisches Wissen. Er führte uns mit pragmatischen Lösungsansätzen zu umsetzbaren Projektabwicklungsprozessen.

Der Unternehmensinhaber eines weiteren Einzelfertigers äusserte sich wie folgt:
 „Hätten wir Hr. Neeser früher engagiert, so hätten wir kein Geld verloren. Zudem hätten wir uns überdies Durchlaufzeit und Ärger erspart.“

5. ERP-Auswahl für einen Lebensmittelhersteller

Ausgangslage:

Ein Lebensmittelhersteller beabsichtigte ein zukunftsgerichtetes ERP-System zu evaluieren und einzuführen. Mein Auftrag lautete: Coachen des Projektteams bei der Auswahl und der Einführung eines neuen und zukunftsgerichteten ERP-Systems.

Unsere Analyse:

Die Mitarbeiter und insbesondere der Juniorchef des Unternehmens schilderten die Bedürfnisse. Das Unternehmen hatte genaue Vorstellungen, was so ein ERP-System leisten soll. Jedoch wurde offen kommuniziert, dass IT-Wissen nicht die Kernkompetenz des Unternehmens ist, weil ein Unternehmen nur alle 10 bis 15 Jahre ein ERP-System auswählen und einführen muss. Der Firmeninhaber und sein designierter Nachfolger  zogen es vor, Experten Know-How einzukaufen (kein Jugend-Forscht-Projekt infolge fehlendem Know-How und fehlender Erfahrung). 

Umsetzung

Mit einem schlanken, effizienten und kostengünstigen Auswahlverfahren mit Pflichtenheft und Prozessdrehbücher (als Checklisten) wurde die anstehende Evaluation systematisch durchgezogen. Anschliessend wurde von mir der Sollkonzeptinhalt (auch Einsatzkonzept genannt) detailliert vorgegeben.  Das Erarbeiten dieser Konzeptinhalte in Zusammenarbeit des Kunden mit dem ERP-Anbieter als auch das Überprüfen der Projektmeilensteine wurde im Sinne eines Projektcontrollings von mir detailliert überwacht.

Der optimierte Zustand:

Nach erfolgreichem Live-Start mit dem neuen ERP-System wurde der Projekterfolg durch die Projekttruppe zusammen mit den Endusern gefeiert.

Urteil des Kunden:

Der Juniorchef und designierte Nachfolger des Firmeninhabers meinte  nach Projektabschluss: „Dank dem Coaching von Hr. Neeser sind wir in der Lage gewesen, das Konzept, die Auswahl und die anschliessende Einführung der gesamten Informatik in nur 3/4 Jahren erfolgreich durchzuführen“.

6. Weltweites Outsourcing der IT-Dienste und Starten eines SAP-Projektes

Ein stark wachsendes High-Tech-Unternehmen mit Tochterunternehmen in Asien und den USA beabsichtigte weltweit mittels Prozess-Standardisierung das ERP-System SAP einzuführen und die gesamten IT-Dienste einem Outsourcing-Unternehmen zu übertragen. Das Management verfügte nicht über die notwendige Expertise, um die anstehenden Projekte weltweit zu starten. Mein Engagement lautete: Ausarbeiten der Verträge und organisieren des Projektstartes mit einem bereits ausgewählten Anbieter.

Unsere Analyse:

Nach meiner Einarbeitung in das Projekt stand für mich fest, dass der ausgewählte IT-Dienstleister die erforderlichen Experten für das SAP nicht verfügbar hat. Die vorgelegten SAP-Projektpläne hatten eher etwas mit einem „Jugend forscht Projekt“ zu tun als mit einem straff geführten SAP-Projekt mit Erfolgsaussichten.
Die vorliegenden Vertragsdokumente für die weltweiten IT-Outsourcing-Dienstleistungen hatten dermassen viele unbekannte bzw. nicht definierte Leistungen, dass es nach einem Kostenfass ohne Boden für meinen Mandanten roch. Zudem hätte die gesamte IT-Truppe des Unternehmens in die Dienste des Outsourcers übertreten sollen. Damit wäre auf einen Schlag das gesamte Prozess-Know-How des Unternehmens in fremde Hände über gegangen, womit mein Kunde dem Dienstleister auf Gedeih und Verderben ausgeliefert gewesen wäre.

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Umsetzung:

In einem ersten Schritt einigte ich mich mit dem Management, dass wir die IT-Strategie wie folgt ändern:

  1. Es wird eine SAP-Beratungspartner evaluiert, welcher über nachgewiesene Kompetenz für ein internationales Projekt verfügt. Mit dem ausgewählten Beratungspartner soll das      SAP-Projekt weltweit gestartet werden.
  2. Für die erforderliche IT-Infrastruktur (Rechner, weltweite Netzwerke, Helpdesk, usw.) wird ein externer Partner gesucht (Outsourcing Rechenzentrum).
  3. Auf- bzw. Ausbauen der eigenen IT-Mannschaft, sodass die IT-Kernkompetenz für die weltweiten IT-Dienste des Unternehmens inkl. SAP-Beratung im Unternehmen verbleiben.
  4. Mein Auftrag lautete nun: Evaluieren des Beratungsunternehmens, Anstossen der externen Rechenzentrumsdienstleitungen und Mithilfe beim Aufbau der eigenen IT-Mannschaft.

Der optimierte Zustand:

Zwei Jahre nach meinem Auftragsstart konnte das Unternehmen die erfolgreiche Implementation der SAP-Prozesse feiern. Die Rechnerkapazitäten wurden wie geplant einem externen Rechenzentrum übergeben und die erweiterte eigene kompetente  IT-Mannschaft ermöglichte es dem Unternehmen schneller, flexibler und kostengünstiger auf Veränderungen zu reagieren.

Urteil des Kunden:

Nach erfolgtem Projektstart das Geschäftsleitungsmitglied und Leiter Administration / Rechnungswesen:                              
„Hr. Neeser hat einen Superjob gemacht, indem er uns vor  kostspieligen Fehltritten bewahrt hat“. Der Payback für das Beratungshonorar hat ein Vielfaches (dreistellige Prozentzahl) betragen.

 

7. ERP Systemauswahl für ein mittleres Handelsunternehmen

Ausgangslage:

Ein Handelsunternehmen mit 60 Mitarbeitern beauftragte mich, die relevanten Prozesse für das ERP-System  zu definieren, die Systemauswahl in Zusammenarbeit mit dem Team des Kunden durchzuführen und die anschliessende Implementation als Coach zu begleiten.

Unsere Analyse:

Gemeinsam mit den Fachstellen des Unternehmens erarbeitete ich die Anforderungen an das ERP-System (Lastenheft, Prozessdrehbücher und die begleitenden Ausschreibungsunterlagen).

Umsetzung

In Teamarbeit wurden mittels einer Grob- und Detailevaluation in Workshops mit den ERP-Systemanbietern die Tauglichkeit der verschiedenen ERP-Programme geprüft. Aufgrund des qualifizierten Auswahlverfahrens benannte das Projektteam den favorisierten ERP-Anbieter. Meine Aufgabe war es anschliessend, die Verträge mit dem Anbieter auszuarbeiten und den erfolgreichen Projektverlauf mit einem geeignetem Projektcontrolling sicherzustellen.

Der optimierte Zustand:

Das Unternehmen konnte wie geplant das ERP-System in Betrieb nehmen. Seither kann sich das Management mit seinen Mitarbeitern auf den Kundenmarkt konzentrieren. Das ERP-System läuft und läuft.

Urteil des Kunden:

Im Verlauf des Projektes äusserte sich der Geschäftsführer:
„Hr. Neeser hat einen pragmatischen Weg, welcher direkt zum Ziel führt. Dabei wird er von den am Projekt beteiligten Personen fachlich wie auch als Mensch geschätzt“.

8. ERP-Systemauswahl für einen führenden Polstermöbelhersteller

Ausgangslage:

Der Projektauftrag lautete:

  • Auswahl eines ERP-System
  • Ablösung des zentralen Gross-Systems
  • Einführung und Schulung
  • Zeithorizont ab Projektstart: 1 ½ Jahre

Unsere Analyse:

Das Lastenheft wurde in enger Zusammenarbeit mit dem aus sechs Abteilungsleitern bestehenden Projektteam entwickelt. Ich erstellte Checklisten für die Grob- und Detailevaluation sowie ein Drehbuch, das Anbietern als Präsentationsvorbereitung diente. Nach Begutachtung von 12 Lösungen führte ich einen Bewertungs-Workshop mit dem Team durch. Darin wurden alle 5 Lösungen, welche die Kriterien erfüllten, vom Projektteam eingehend geprüft und neutral beurteilt. Die Wahl fiel schliesslich auf eine Lösung, die alle Beteiligten überzeugte. Im Auftrag vom Kunden erstellte ich ein Vertragswerk, bestehend aus Hardware-, Software- und Wartungsverträgen, als Basis für die weiteren Verhandlungen.

Umsetzung

Die ERP-Systemeinführung wurde schrittweise durchgeführt. Die Abnahme der Applikationen Lohn-, Gehalt- und Rechnungswesen erfolgte in einem ersten Schritt; anschliessend folgte die Einführung der Materialwirtschaft, Auftragsabwicklung, Vertrieb, PPS und AVOR. Knapp neun Monate nach Vertragsunterzeichnung konnte das System mit 45 Arbeitsplätzen in Betrieb genommen werden

Urteil des Kunden:

Der Organisations- und EDV- Leiter  äusserte sich wie folgt:                                            
"In der Evaluation und Einführung des neuen Systems haben wir Herrn Neeser als kompetenten  Fachmann und Partner kennengelernt. Er erfasste unsere Bedürfnisse schnell und hat es verstanden, daraus in nützlicher Frist ein Lastenheft abzuleiten. Die Checklisten, die er erstellte, brachten Transparenz in das Angebot und sie halfen uns, die Lösungen zu bewerten. Nützlich war für uns auch das Drehbuch, dank dem wir alle Funktionen der Applikationen nachvollziehen und bewerten konnten.

In der Teamarbeit hat sich Herrn Neeser als Fachmann erwiesen, der auch Druck ausüben kann, wenn es die Situation verlangt. Er hat sich rechtzeitig aus dem Team zurückgezogen, als seine Aufgabe beendet war.

Die Evaluation und Umstellung auf das neue System konnte dank der wertvollen Erfahrung und Unterstützung von Herrn Neeser innert kürzester Zeit abgeschlossen werden. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken."

9. Sanieren eines ERP-Projektes in einem Handelsbetrieb

Ausgangslage:

Ein Jahr nach der Einführung von ERP-Standard-Programmen in einem Handelsbetrieb mit 70 Mitarbeitern in den Bereichen Auftragsbearbeitung, Materialwirtschaft und Buchhaltung konnten das ERP-System in keinem Arbeitsgebiet nutzbringend angewandt werden. Ganze Programmteile fehlten oder lieferten falsche Ergebnisse. Die Prozessorganisation wurde massiv behindert. Ich wurde beauftragt, das Unternehmen auf dem schnellsten Weg aus der verfahrenen Situation herauszuführen.

Unsere Analyse:

Das Unternehmen unterschätzte die Komplexität des Projektes und hat sich ohne methodischen Leitfaden in das Abenteuer gestürzt.

  • Ein Konzept für die Prozess-Organisation und das Informatik-System wurde nicht schriftlich formuliert. Es blieb bei der mündlichen Umschreibung der Erwartungen an die Organisation und an das ERP-System.
  • Der Lieferant des ERP-Systems hat die Aufgabenstellung und Anforderungen des  Kunden nur ungenügend abgeklärt.
  • Die Anwender wurden bei der ERP-System-Auswahl und der anschliessenden Einführung nicht genügend in das Projekt einbezogen
  • Der Funktionsumfang der angeblichen ERP-Standardsoftware wurde in der   Auswahlphase nicht geprüft, auch wurden keine Referenzen eingeholt
  • Ein Projektmanagement, wie es für ein solches Projekt erforderlich ist, wurde nicht etabliert

Unser Vorgehen bei der Problemanalyse

Stichwortartig sind nachfolgend die einzelnen Schritte erwähnt, welche durchlaufen wurden, bis der Projektplan zur Sanierung feststand:

  1. Schaffung eines Analyse-Konzeptes. Das vorhandene Neeser-Standard-Konzept wurde auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten
  2. Sichten, ordnen und beurteilen der greifbaren Dokumente  
  3. Einzelgespräche mit den Fachstelle 
  4. Erste Massnahmen und Vorschläge ausarbeiten
  5. Dokumentation der Analyseergebnisse
  6. Besprechen des Befundes mit der Geschäftsleitung
  7. Planung des weiteren Vorgehens mit der Geschäftsleitung

Der optimierte Zustand:

Nach kurzer Zeit wurde festgestellt, dass eine Ablösung des eingekauften ERP-Systems durch ein anderes Produkt aus wirtschaftlichen Erwägungen nicht vertretbar ist. Auch würden die organisatorischen Probleme mit einem neuen System nicht gelöst.

Sofortmassnahmen (Krisenmanagement) wurden so angelegt, dass Modifikationen an den Programmen und an der Prozess.

 

Urteil des Kunden:

Das pragmatische Vorgehen sowie die Fachkompetenz von Herr Neeser erlaubte es uns nach der Analyse- und Planungsphase für die Projektsanierung die weiteren Schritte selbständig durchzuführen. Fallweise stand uns Herr Neeser in  kritischen Situationen als Coach zur Verfügung. Auf diesem Weg konnte uns Herr Neeser wirkungsvoll vor weiterem Schaden behüten.

Sexagon

Kontakt Neeser Prozess- & Informatik Beratung

 

Modulare Beratung – Unser Angebot

Unsere Art der Beratung ist modular aufgebaut. Ganz nach Ihren Bedürfnissen umfasst unsere Beratung Ihr ganzes Projekt oder wichtige Teilbereiche davon. In vielen Fällen ist die externe Beratung ein Glücksfall. Profitieren Sie von der Erfahrung ausgewiesener Experten bei

  • Projektstart
  • Risikofragen
  • Prozessoptimierung
  • Teambildung und –Coaching

Darüber hinaus übernehmen wir auch ganzheitliches Projektmanagement. Diese modulare Form der Beratung sichert Ihnen eine optimale Nutzung der besten Ressourcen zu vertretbaren Kosten in jeder Phase des Projekts.

Buch-Empfehlung:

Leitfaden zum ERP-
Projekt-Management in KMU

Gemeinsam mit mag. iur. Maria Winkler habe ich vor kurzem eine Handlungsanleitung für ERP-Projekte verfasst. Dieses Buch ist Bestandteil der Serie "Best Praxis Experts", herausgegeben von BPX Editions, Rheinfelden. Es wurde anlässlich der TopSoft 2011 in Zürich erstmals vorgestellt.

Der Leitfaden enstand als Kondensat meiner langjährigen Erfahrung im Bereich des ERP-Managements. Reduziert auf 68 Textseiten stellen wir in methodischen Schritten die Gefahren und Erfordernisse des Projektmanagements im KMU-Bereich dar. Das Buch umfasst Checklisten für viele Situationen und weist den Weg für die richtige Struktur und Systematik. Es zeigt die innere Logik von Abläufen auf und weist auf psychologische Hürden und Schwellen hin.

CHF 30.–
Bruno Neeser und Maria Winkler
ISBN 978-3-905413-15-1Â